New York – the city that never sleeps

mit iBooks Author aus dem Dornröschenschlaf erweckt

Nachdem unsere Schulbücher insbesondere im Fach Englisch leider schon etwas in die Jahre gekommen sind und die Verlage noch keine interaktive Schulbücher im Angebot haben, habe ich die vergangenen Sommerferien dazu genutzt, selbst ein iBook zum Thema New York zu erstellen – mit der kostenlosen Software iBooks Author von Apple kein großes Problem.

New York

Die zahlreichen Vorteile eines solchen interaktiven Schulbuchs gegenüber herkömmlichen Schulbüchern liegen auf der Hand:

  • aktuelle, authentische Inhalte (angepasst an die Lebenswelt und Interessensgebiete der Schüler)
  • bildschirmfüllende Bildergalerien mit aktuellen Hintergrundinformationen
  • integrierte Screencasts
  • Audio- und Videoinhalte
  • interaktive, kollaborative Aufgaben mit Möglichkeiten der Binnendifferenzierung
  • Links zu weiterführenden Seiten im Internet
  • Texte mit hinterlegten Wörterbüchern
  • „echte“ Textarbeit durch integrierte Kommentar- und Markierungsfunktion

Dabei bietet iBooks Author bereits die wichtigsten Tools, um ein solches interaktives Schulbuch zu gestalten.

Wer einen Schritt weiter gehen und zahlreiche weitere Features (sogenannte Widgets) in sein iBook integrieren möchte wird z. B. auf der Seite bookry.com fündig. Die Webseite bietet mittlerweile knapp 40 verschiedene Widgets an – und das in einer kostenfreien Version (dort erscheint das Widget im iBook dann mit dem Bookry-Logo) und einer kostenpflichtigen Version ohne Branding. Die Widgets (z. B. Quiz Builder, Interactive Timeline, WordSearch, YouTube, etc.) werden einfach auf der Webseite erstellt und dann per Drag&Drop in das iBook integriert.

Eine genaue Anleitung findet man hier:

Eine grundlegende Einführung in das Programm iBooks Author finden Sie unter anderem hier.

Selten habe ich die Schüler so interessiert und eigenständig an einem Thema arbeiten sehen – kein Vergleich zur stark didaktisierten und einer starren Progression folgenden Arbeit mit dem Schulbuch. Die Schüler haben sich selbständig mit den Inhalten beschäftigt und die insgesamt 26 Seiten in ihrem eigenen Tempo bearbeitet – und hatten dabei selbst mit schwierigen Texten aus dem Internet erstaunlich wenig Probleme. Die im Lehrplan vorgeschriebenen grammatikalischen Inhalte wurden im Laufe der Arbeit mit dem iBook sozusagen „im Vorbeigehen“ anhand authentischer Situationen und Anwedungsszenarien behandelt – ohne große Hefteinträge und Regelbildungen. Dadurch, dass die Schüler immer und überall auf die behandelten Themen und Inhalte zugreifen können, kann man sich solche in der Regel sehr zeitintensiven (und meiner Erfahrung nach nur wenig effektiven) Unterrichtsphasen sparen und mit wirklich interessanten Inhalten füllen.

Autor: TS

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