PadUcation@RSG auf der didacta 2014 – Messetagebuch: Samstag, 29. März 2014

Letzter Messetag – und erfahrungsgemäß das größte Publikum. Neben den vielen Messebesuchern ist heute auch das Fernsehen an unserem Stand vertreten – bitte lächeln!!! In 10 Minuten geht’s los – wo sind die Schüler?

Mein Puls beginnt zu rasen, leichte Schnappatmung setzt ein… alles gut, fünf Minuten vor Beginn der Unterrichtsstunde sind alle an Bord und liefern eine großartige letzte Vorstellung ab.

IMG_2367 Danach kommt – endlich – die schon lange erwartete Frage: „Wann fahren wir nach Hause?“ Tja, was soll ich sagen… „nur noch 8 Stunden Fragen beantworten und schon können wir Richtung Bahnhof aufbrechen“? – irgendwie wenig überzeugend. „Augen zu und durch“ lautet das Motto und als sich am späten Nachmittag die Hallen langsam leeren ist der persönliche Akku aller Beteiligten längst im dunkelroten Bereich. D

Gegen 17 Uhr brechen wir endlich Richtung Bahnhof auf – mit einem Taxifahrer, der in der Formel 1 locker in jedem Rennen um den Sieg mitfahren könnte. Emily’s Teint passt sich während der Fahrt jedenfalls stetig der Farbe des Taxis an… gut dass wir das ohne größeren Schaden überstehen.

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Nach einem gesunden Abendessen beim 5-Sterne-Amerikaner und einer kurzen Abschiedsszene am Bahnhof steht das letzte Highlight unserer Reise an – die Rückfahrt im TGV 1. Klasse: Platz zum Abwinken, kaum andere Menschen im Abteil, mais qu’est-ce que
c’est?!?! Warum sprechen die Kontrolleure Französisch? Und warum kann man im Bordrestaurant nur auf Französisch bestellen? „Frau Dopfer, was heißt eigentlich Salamibällchen auf Französisch?“ Am Ende des Tages sind wir aber alle einfach nur
schrecklich müde…

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Epilog:

Ankunft München Hbf – alles geschafft… ALLES GESCHAFFT?!? Weit gefehlt … die letzte Etappe mit der S- Bahn wird zur Odyssee: „Los, Herr Schnitter, wir nehmen gleich diese S- Bahn, die hält auch in Pasing, dann sind wir zwei Minuten früher dort.“ Nun ja, es führen zwar alle Wege nach Rom, aber leider nicht alle S-Bahnen der Stammstrecke nach Pasing… „Nächster Halt Laim.“ Gut, noch eine Station. „Nächster Halt Obermenzing.“ Wie?!?! Was?!?! Obermenzing? Wer will denn da hin Samstag Nacht kurz vor elf Uhr? Wir jedenfalls nicht! Aus den zwei Minuten Zeitgewinn werden schnell 30 Minuten Verspätung – und die ersten Anrufe irritierter aber beachtlich gelassener Mütter lassen auch nicht lange auf sich warten… Anyway, Ende gut, alles gut. Irgendwann kurz nach elf Uhr sind alle Kids untergebracht und ich stehe alleine am Bahnhof Pasing – wo war doch gleich wieder diese eine App zum Beamen?

Autor: Tobias Schnitter, RSK

 

 

 

 

 

 

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