“von dreien, die auszogen, …” – 01.12.2014 – Die Preisverleihung

Nach dem Frühstück wurden wir von einem Bus abgeholt, der uns zum Veranstaltungsort in die dbb-Zentrale brachte.

Die Sitzordnung im Saal war festgelegt. Da auch der Ablauf der Veranstaltung nach Drehbuch funktionieren sollte, wurden die Abfolge des Programms, Laufwege und Standpositionen vorgestellt und geübt. Stellvertretend für die Nominierten durfte wir  die Generalprobe „vorturnen“. Der Spannung tat das keinen Abbruch.

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Selfie vor der Generalprobe.

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Wir lauschen der Regie.

Bis zum Beginn der Preisvergabe waren es dann noch ein paar Minuten. Die Zeit bis zum Beginn der Veranstaltung nutzten wir, um in der Lobby uns noch einmal kurz die Füße zu vertreten und uns auf zu erwartende Fragen der anwesenden Fernseh- und Radioreporter vorzubereiten. Schön, dass wir ins Gespräch mit einigen Vertretern der Jury kamen, die großes Interesse am iPad-Konzept der RSG zeigten.

Mit Fanfaren und Trompeten startete schließlich die Preisverleihung. der Chefredakteur der ZEIT , Hr. Spiewak, führte durch das Event. Nach zwei Reden wurden zunächst die Preise für die Schulprojekte verliehen. Und dann fiel der Name des Projektes: PadUcation@RSG. Beschwingten Schrittes betraten wir die Bühne und nahmen Preis, Urkunde und Scheck entgegen. Hatten meine Ohren sich da verhört? Katja Riemann, eine der Gastrednerinnen, die in der ersten Reihe saß, johlte uns zu? Ich vermute, sie hätte für ihre Kinder, die in Berlin in die Schule gehen, gerne eine nach dem RSG-Modell.

Eine außergewöhnlich interessante und kurzweilige Rede der Schauspielerin begeisterte im Anschluss die Anwesenden. Beeindruckend fundiert, aber auch nachdenklich stimmend und unterhaltsam. (In Fack ju Göhte spielte sie eine Schulrektorin!)

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Katja Riemann mit „Boygroup“.

Im Anschluss an die Preisverleihung wurden wir von vielen Leuten auf unser iPad-Klassenmodell angesprochen.

Die Begeisterung und Freundlichkeit der Vertreter des Cornelsen-Verlages muss besonders hervorgehoben werden. Auf dieser Basis kann etwas Besonderes entstehen! Wir würden uns sehr freuen, wenn aus der Patenschaft des Verlages für den Sonderpreis innovative, weil Tablet-taugliche Schulbücher entstehen könnten.

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Leider war keine Zeit mehr, um Berlin anzuschauen: Ab ins Taxi Richtung Bahnhof, noch einen kleinen Kaffee schlürfen und schon ging es auf die Rückreise Richtung München.

DSCN4352Während der Rückfahrt im Zug war aber keine Ruhe! Im Gegenteil! Ping! Ping! Ping! Die Datenpakete unserer Handytarife waren schon nach wenigen hundert Kilometern verbraucht. Rundschau, Kika Logo, Münchner Merkur … Von den zuhause ausharrenden Kollegen und Familienmitgliedern erreichten uns minütlich neue von Fernsehern abfotografierte Bilder und Glückwünsche. Über den „Lehrer-Oskar“ (BR) wurde auf allen Kanälen berichtet. Auch die online-Nachrichten verfolgten wir gespannt.

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Quelle: BR Rundschau (Bildschirmfoto iPad)

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Quelle: Kika Logo (Bildschirmfoto iPad)

Herzlichen Dank an alle Eltern, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte, die das Projekt seit 2012 tatkräftig unterstützen!

Ein besonderer Dank gilt dem Schulleitungsteam für den Mut, aus einer Vision eines modernen, Tablet-gestützten Unterrichts Realität werden zu lassen!

Autor: Martin Schwartz

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Eine Antwort zu “von dreien, die auszogen, …” – 01.12.2014 – Die Preisverleihung

  1. Manfred Jahreis schreibt:

    Lieber Herr Schwartz,

    welch ein schöner Blog-Bericht. Ich bin immer noch ganz beschwingt von den vielen Glückwünschen und Kommentaren der Eltern, Kollegen, der Schüler und der Öffentlichkeit. Auf diesen Erfolg können Sie und alle beteiligten Kollegen das ganze Lehrerleben lang stolz sein!

    Jetzt wünsche ich Ihnen aber nach einer langen Woche der Ehrungen und Lehrplangespräche gute Erholung und ein angenehmes Adventswochenende.

    Ihr (stolzer) Manfred Jahreis

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